Ziel-und lösungsorientierte Gespräche, die auch Spaß machen können, ohne Probleme außer Acht zu lassen. Vertrauen auf die Ressourcen und die Kraft der Menschen, ohne die jede Therapie zum Scheitern verurteilt ist.

Wertschätzung, Achtsamkeit und Respekt sind die Grundlagen, auf die eine gute Zusammenarbeit aufgebaut wird. Hinzu kommen Humor und Ernsthaftigkeit, kindliche Neugierde und Toleranz sich selbst gegenüber. Neue Wege beschreiten, ohne alte Gewohnheiten und sich selbst abzuwerten.
Verhalten wird immer kontextabhängig gezeigt. Es ist: egal, ob es sich um erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten handelt: wir verhalten uns in verschiedenen Situationen unterschiedlich. Generelle Aussagen über Menschen sind deshalb recht fragwürdig und nicht besonders hilfreich.

Es geht nicht um Heilung, sondern um Möglichkeiten, mit sogenannten Defiziten (die sich bei näherer Betrachtung oftmals als Lösungsversuche entpuppen) umzugehen und kleine Veränderungen zu bewirken, die erstaunliche Auswirkungen haben können; auf Unterschiede zu achten und daraus seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Die meisten Menschen leben nach gewissen Grundüberzeugungen bzw. Glaubenssätzen. Für mich stellt sich nicht die Frage, ob diese richtig oder falsch, sondern ob sie hilfreich bei der Lebensführung sind. Durch unsere jeweils unterschiedliche Sozialisation nehmen wir die Welt um uns herum unterschiedlich wahr. Diese Wahrnehmungen sind nicht zuletzt abhängig von unserem Blickwinkel (Fokus). Dies trifft auf alle Systeme zu, egal ob das System nun die Familie, die Firma oder wir selbst sind. Wir können den Fokus auf unsere Ressourcen richten oder auf unsere vermeintlichen Defizite. Es macht auch einen Unterschied, ob wir etwas erreichen oder aber unterlassen wollen.
Für meine Praxis bedeutet dies, dass ich nicht in der Lage bin, zu beurteilen, was für den jeweiligen Menschen bzw. das anwesende System das Richtige ist. Was mir möglich ist, ist eine Unterstützung des oder der Klienten bei der Suche nach Lösungen. Schon in den Sitzungen sollte aber geschaut werden, welche Auswirkungen die Lösungen haben könnten, ob sie für das System passen.

Am Anfang einer Therapie/Beratung steht immer der Auftrag von Seiten der mich aufsuchenden Menschen. Es liegt dann an mir, ob ich diesen Auftrag annehmen oder ihn mit Zustimmung des Aufsuchenden modifizieren kann. Der gegenseitige Respekt und die Achtung erlauben es mir nicht, Aufträge entgegen zu nehmen, von denen ich direkt überzeugt bin, dass ich diese nicht erfüllen kann.
Bei der Beratung ist es dann immer wieder wichtig, zu fragen, ob das, was dort passiert, noch zieldienlich ist. Sicher kann es vorkommen, dass sich die Ziele mit der Zeit ändern, jedoch muss das thematisiert werden, damit man noch gemeinsam unterwegs ist.

Therapien sollten in einem überschaubaren Rahmen stattfinden. Das heißt, Therapeut und Klient(en) vereinbaren eine Anzahl von Sitzungen, die möglichst nicht überschritten werden. Da Veränderungen schnell auftreten können, werden von vorneherein nur 3 bis maximal 10 Sitzungen veranschlagt. Schön ist es, wenn die vereinbarten Sitzungen nicht alle benötigt werden. Zwischen den einzelnen Sitzungen wird genügend Zeit liegen, um Veränderungen wirken zu lassen.
Meine Arbeit ist geprägt durch Gespräche, Trancesitzungen, Familienstellen, Körperarbeit. Die Schwerpunkte werden nicht zuletzt bestimmt durch den/die Klienten.

Um eine flüssigere Schreibweise zu erreichen, habe ich auf die weibliche Form verzichtet. Ich hoffe nicht, dass mir dies als mangelnde Wertschätzung den Frauen gegenüber ausgelegt wird.
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Niemals die Neugierde verlieren